KI-Wissensassistent für Unternehmen

Ein KI-Wissensassistent macht freigegebene Unternehmensdokumente per Frage zugänglich. KI-Transformation plant dafür Quellen, Zugriffsrechte, Aktualisierung und den Umgang mit unbeantwortbaren Fragen.

KI-Transformation · Verantwortlich: Ing. Daniel Leeb · Stand: 10.09.2026

So kann der Ablauf aussehen

Ein Mitarbeiter fragt nach dem Ablauf für eine Reklamation. Der Assistent durchsucht die für ihn freigegebenen Unterlagen und formuliert eine Antwort mit Verweisen auf passende Dokumentstellen. Reichen die Quellen nicht aus, soll er das kenntlich machen statt eine Antwort zu erfinden.

Dieses Beispiel illustriert einen möglichen Ablauf. Es ist keine dokumentierte Kundenreferenz und keine Zusage für Ihre Systemlandschaft.

Wann lohnt sich der Einsatz?

  • Dokumentierte, gepflegte interne Informationen
  • Definierte Verantwortliche für Inhalte und Aktualisierung
  • Ein nachvollziehbares Berechtigungsmodell für Mitarbeiter

Nutzen entsteht nicht durch die Anzahl eingesetzter KI-Werkzeuge. Entscheidend ist, ob das System einen klar abgegrenzten Arbeitsschritt zuverlässig verbessert. Dafür werden Ausgangszustand und Ziel vor dem Pilot festgehalten.

Grenzen und Voraussetzungen

Auch mit Dokumentensuche kann eine KI unzutreffende Antworten erzeugen. Veraltete oder widersprüchliche Quellen verschlechtern das Ergebnis. Kritische Entscheidungen benötigen weiterhin fachliche Prüfung; Quellenanzeigen sind keine Richtigkeitsgarantie.

Vor einer Umsetzung werden Datenzugriff, Verantwortlichkeiten und zulässige Aktionen festgelegt. Bei personenbezogenen Daten gehören Rechtsgrundlage, Anbieter, Auftragsverarbeitung, Speicherorte und Löschfristen in die projektbezogene Prüfung.

Woran wird der Nutzen gemessen?

  • Trefferqualität anhand eines festen Fragenkatalogs
  • Korrekte Quellenbelege und Umgang mit fehlenden Antworten
  • Berechtigungsprüfung und Aktualität der Dokumente

Ein Pilot braucht auch Ausnahmesituationen: fehlende Angaben, widersprüchliche Daten und Fälle, die bewusst an einen Menschen zurückgegeben werden. Ein positiver Einzeltest genügt nicht als Beleg für den gesamten Prozess.

Wie verhindert man falsche Antworten eines KI-Wissensassistenten?

Das Risiko wird durch gepflegte Quellen, Berechtigungsprüfungen, Tests mit echten Fragen und nachvollziehbare Quellenverweise reduziert. Nicht belegbare Antworten müssen als solche erkennbar sein. Vollständig ausschließen lassen sich falsche KI-Antworten nicht.

Vorgehen und Kosten

Ein kostenloses Erstgespräch klärt Ihren Ausgangspunkt. Der Transformation Workshop umfasst Interviews, Analyse, Priorisierung, Roadmap und eine verbindliche Credit-Bewertung. Er kostet 8.500 Euro netto (85 Credits).

Umsetzungspakete beginnen bei 100 Credits für 10.000 Euro netto. Der tatsächliche Umfang, erforderliche Schnittstellen sowie Betrieb und externe Lizenzen werden für Ihr Projekt geklärt. Im Potenzialrechner können Sie zuvor selbst ein transparentes Zeitszenario berechnen.